Beiträge aus dem Projekt: NUDIG

Zukunftsbild nachhaltige Digitalisierung

Wie die Digitalisierung unsere Dörfer, Städte und Landschaft verändert und wie gerade kleine und mittlere Gemeinden die Digitalisierung für eine nachhaltige Landschafts- und Raumentwicklung nutzen können, wird in einem Zukunftsbild nachhaltige Digitalisierung aufgezeigt.

Digitalisierung im Detailhandel und die Auswirkungen auf die Stadt und Gemeinde

Die Corona-Pandemie hat erheblichen Einfluss auf das alltägliche Leben, das städtische Leben ist während des Lockdowns nahezu erlahmt. Die Bürgerinnen und Bürger sind insgesamt betroffen, der Lockdown hat allerdings insbesondere den Detailhandel und die Gastronomie wirtschaftlich getroffen.

Digitalisierung und Daten in Planung und Projektierung nutzen

„Erweiterte Realitäten lösen Schilder und Tafeln ab“ war eine unserer Thesen im NUDIG-Forschungsprojekt. In der Delphi-Umfrage (Teil Landschaft und Freiraum) gingen wir auch dieser Frage nach. Es scheint unbestritten: Augmented Reality (kurz: ein Blick durch die Brille in die Realität wird ergänzt durch virtuelle Informationen) und weitere digitale Kommunikationsformen werden die Planung, das Besuchermanagement und die Informationsvermittlung neugestalten. Planungsverantwortliche in Verwaltung und Büro haben sich den neuen Herausforderungen zu stellen. Pilotgemeinden sollten moderne Instrumente, Wege und Prozesse in Information, Partizipation und Visualisierung frühzeitig erproben.

Wie verändert Digitalisierung die Landschaft - und die Rolle der Social Media

Immer wieder stellt sich die Frage, ob ‘Landschaft’ sich durch Digitalisierung verändert. Kann Landschaft ihren Stellenwert als gesundheitsförderndes öffentliche Gut ausbauen oder verliert sie gar dadurch an Bedeutung, dass Ausflüge und Reisen ‘online’ erfahren werden können? Welche Rolle spielen Social Media als Produkt der Digitalisierung in Planung und Information zu Landschaft? Einige aus dem Covid-Krisenjahr übertragene Erfahrungen lassen erwarten, dass das reale Landschaftserlebnis an Bedeutung gewinnt.

Fordert Digitalisierung die Landschaftsarchitektur heraus?

Landschaft und Freiraum sind in ihrer Erscheinung ein Abbild der Raumnutzung sowie der natürlichen Vorprägung und Rahmenbedingungen. Die bisherigen gesellschaftlichen Megatrends – wie Mechanisierung, Industrialisierung, Elektrifizierung - haben deutliche Auswirkungen auf die Landschaft und Freiraum in Bild, Erlebbarkeit und funktionalem Zusammenhang gehabt; so wird auch die Digitalisierung ihre Zeichen hinterlassen. Reagiert die Landschaftsarchitektur?

Shaping Urban Change - Beiträge an der REAL CORP 2020

Wie Digitalisierung für eine nachhaltige Raum- und Landschaftsplanung genutzt werden kann, wurde gleich mit drei Vorträgen aus dem IRAP an der Real CORP 2020 präsentiert.

Metropolitan Smart Traffic (MST) und die Auswirkungen auf den öffentlichen Raum

Im Bereich des Themenfeldes Verkehr und Mobilität werden gegenwärtig viele neue Möglichkeiten diskutiert und zum Teil am Markt angewendet. Die Diskussion wird vornehmlich unter dem wirtschaftlichen Aspekt geführt, wie mit Mobilität Geld verdient werden kann. Städte und Gemeinde geraten in die Defensive und kön-nen ihre Planungsabsichten und verkehrsplanerischen Ziele nur bedingt bis gar nicht in diese Prozesse einbringen. An dieser Stelle setzt die Anwendung Metropolitan Smart Traffic (MST) an.

Digitalisierung im urbanen Raum

Durch die Digitalisierung werden unvorstellbare Mengen an Daten gesammelt. Wenn wir uns durch die Stadt bewegen, hinterlassen wird digitale Spuren. Diese aggregierten nutzergenerierten Daten können helfen, die Stadt bedürfnisorientierter und zugänglicher zu gestalten. Dies ist im Sinne des Konzepts der Responsive City, denn es stellt die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt ins Zentrum einer reaktiven Stadtentwicklung.

Mobilität wird nicht nur ein Geschäft sein – sondern bleibt ein Grundbedürfnis!

Denkanstoss: Im Bereich Verkehr und Mobilität gibt es viele Ideen: Sharing, Mikromobilität, Autonome Fahrzeuge, neue Fahrzeugkonzepte, Mobility as a Service, Drohnen. Jede dieser Techniken verspricht die Verkehrsprobleme zu lösen. Tun sie dies?

Open Data für Mobilitätsanalysen während der Corona Pandemie

Wer liest heute nicht täglich über Corona? Dabei überbieten sich die Magazine, Zeitungen und Medien mit immer neuen Statistiken und Darstellungen. Nicht selten werden aus Fallzahlen und Inzidenzen Rückschlüsse auf unser Gesundheitsystem und die Wirksamkeit der Massnahmen vom Bund gezogen. Daraus lassen sich auch für die Raumbeobachtung gewichtige Lehren ziehen. Eine Analyse von Gastautor Thomas Hug.